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Triathlon-Lehrgang auf Mallorca

MAKKABI Deutschland News

Vom 9. bis 16. Februar 2020 fand ein 1-wöchiges Trainingscamp des Triathlon- und Radteams von MAKKABI Deutschland auf Mallorca statt.  Sieben Makkabäer, darunter Schwimmer*innen, Rasportler*innen und Läufer*innen flogen in Vorbereitung auf die Maccabiah 2021 auf die Sonneninsel. Die Balearen gelten als ein Trainings-Paradies für Radfahrer, viele Sportler nutzen das milde Klima im Frühjahr für einen sportlichen Start in die neue Saison. Auch dieses Mal sind den Teilnehmer*innen regelmäßig Profi- und Amateur-Teams verschiedener Nationen begegnet.

“Wir fuhren mit der slowakischen Paralympics-Nationalmannschaft durch die Serpentinen”, berichtete Alex Mirsky, der Mitorganisator des Camps und begeisterte Triathlet, später.

Auf dem Gelände der Unterkunft in der Nähe von Palma de Mallorca gab es sogar einen eigenen Tennisplatz, der eine fantastische Abwechslung zu den intensiven Ausdauereinheiten bot.

Je nach geplantem Trainingsumfang wurden 2-3 Trainingseinheiten am Tag angeboten. Der Schwerpunkt lag im Bereich Radsport, doch auch mehrere Technikeinheiten im Schwimmen und Laufen wurden mit eingebunden.

Mit 15-18 Grad waren Freiwassereinheiten noch nicht möglich. Die Teilnehmer*innen wichen auf das nahe gelegene Hallenbad im Nachbarort aus. 

Das Niveau des Teams und die Schwerpunkte der einzelnen Sportler waren sehr unterschiedlich, sodass sich das team in verschiedene Trainingsgruppen aufteilte. Eine Gruppe trainierte im Schwimmbad, während andere einen Long-Run über 21 Kilometer (km) auf der Strandpromenade absolvierten und weitere auf dem Rad in den Bergen schwitzten. Nicht fehlen durfte jedoch eine gemeinsame Radausfahrt zum bekannten Leuchtturm am „Cap Formentor“ mit über 111km und 1200hm. Verpflegungsstopps in den Cafés auf der Strecke durften hier natürlich nicht fehlen und erleichterten den “Neulingen” die Bergfahrt.

Abends wurde immer gemeinsam gekocht, was für ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl sorgte. Beim anschließenden Abendessen haben sich die Teilnehmer*innen über trainingsspezifische Themen ausgetauscht und den nächsten Tag besprochen.

Alle Teilnehmer waren unterschiedlich religiös geprägt, trotzdem war die gemeinsame Feier zu Tu Bishvat, dem Neujahrsfest der Bäume, und eine gemeinsamer Kabbalat Schabbat für alle selbstverständlich, ebenso wie Hawdala am Ende des Shabbes. Der koshere Kiddusch-Wein wurde aus Deutschland mitgebracht. Ansonsten kam das Essen aus dem mallorquinischen Supermarkt und die Orangen und Zitronen aus dem eigenen Garten der Finca.

Aufgrund der Flugausfälle durch den Orkan konnten nicht alle Sportler*innen wie geplant am Camp teilnehmen– für nächstes Jahr hoffen wir auf die doppelte Teilnehmer*innenzahl.

Wir freuen uns immer über viele neue Gesichter-auch ohne Wettkampferfahrung. Wichtig ist das Interesse am Triathlon, am jüdischen Sportgeschehen in Deutschland und die Bereitschaft zum kontinuierlichen Training  – denn das Trainingscamp war eine fantastische Erfahrung für die Nationalmannschaft auf dem Weg nach Israel.

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