Geschichte der Maccabiah

Die drittgrößte sportliche Veranstaltung weltweit!

Die Maccabiah ist die größte internationale jüdische Sportveranstaltung und die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt – nach Olympischen und Paralympischen Spielen.

Anfänge

Die erste Makkabiade fand vom 28. März bis zum 31. März 1932 mit 20.000 Besuchern in Palästina statt. Bei Tel Aviv wurde zu der ersten Makkabiade das erste Sportstadion des Landes gebaut. Etwa 390 Athleten aus 14 Ländern nahmen an den Wettkämpfen teil.

Drei Jahre später fand vom 2. bis 7. April 1935 die zweite Makkabiade mit 40.000 bis 50.000 Besuchern und 1.350 Sportlern aus 28 Ländern statt. Die 2. Makkabiade, war die letzte vor Ausbruch des 2. Weltkrieges und stand bereits im Zeichen der nationalsozialistischen Verfolgungen. Ein Teil der 1.350 zur Makkabiade angereisten Sportler und Sportlerinnen aus 28 Ländern nutzte die Chance und blieb trotz Drohungen der englischen Mandatsmacht, die eine Verschärfung der Konflikte zwischen Juden und Arabern befürchtete, im Lande. Die für 1938 geplante dritte Makkabiade wurde wegen des Arabischen Aufstands nicht durchgeführt. Danach kam es aufgrund der nationalsozialistischen Schrecken, dem Zweiten Weltkrieg und der Unabhängigkeit Israels zu keiner weiteren Makkabiade.

20. Jahrhundert
Erst 1950 wurde wieder eine Makkabiade ausgetragen. Die nächste folgte 1953. Danach wurde analog den Olympischen Spielen ein Rhythmus von vier Jahren festgelegt.
Der Wiedereröffnung einzelner Makkabi Vereine in Europa folgte 1965 ebenfalls die erneute Gründung von MAKKABI Deutschland e.V. als Dachverband in Deutschland.
Heute nehmen deutschen Makkabi-Mannschaften regelmäßig an der Maccabiade, sowie den Europäischen Maccabi-Spielen teil.